Ostalb
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Gussrohrleitung
im Steilhang, 47% Steigung
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| ZV
Wasserversorgung Ostalb
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Rohrleitungsmontage
im Steilhang
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| Objekt-Kurzbeschreibung: |
Vom
Wasserwerk Eybtal -Zweckverbandes Wasserversorgung
Ostalb-
wurde eine ca. 2000 m lange Verbindungsleitung
gebaut.
Von Geislingen/Steige nach „Weiler ob Helfenstein“ muss das
Trinkwasser auf die Schwäbische Alb gepumpt werden. Die Leitungstrasse
führt
über eine Strecke von ca. 900 m durch einen extremen Steilhang - bis zu
47
% Steigung- mit Fels und Hangschutt.
Im
Steilhang liegt die Leitung zwischen zwei 110 kV Freileitungen. |
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| Technische Daten: |
912
m Steilhang nach Pumpwerk, duktile Gussrohre DN 300 UNIVERSAL-
TIS-K,
PFA 40, Rohraußenschutz Zementmörtel-Umhüllung
1104
m oberhalb des Steilhanges, duktile Gussrohre DN 300 UNIVERSAL-NOVO-SIT, PFA
16, Rohraußenschutz Zementmörtel-Umhüllung
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| Entscheidungskriterien: |
Durch
die Steilheit des Geländes war die Zufuhr von Bettungsmaterialien
wesentlich erschwert. Aus diesem Grund sollte das anstehende
Erdreich, trotz
steiniger
Bodenverhältnisse, weitestgehend wieder eingebaut werden. Die duktilen
Gussrohre mit Zementmörtelumhüllung sind robust und erlauben in der
Leitungszone den Einbau von gebrochenen Steinen in der Korngröße bis 100
mm. Die Zementmörtel-Umhüllung hat im eingebauten Zustand eine
ausreichende elektrische Leitfähigkeit die verhindert, dass es durch die
110 KV-Hochspannungsleitungen zu einer induktiven Aufladung kommt.
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| Erfahrungen: |
Im
Steilhang mit Felseinlagerungen und Hangschutt wurde der Rohrleitungsbau
durch
den Einsatz von
zwei Baggern optimiert. Während ein Bagger den Grabenaushub
vorantrieb konnte der zweite Bagger den Rohreinbau und die Grabenverfüllung
ausführen. Zum Einbau kamen duktile Gussrohre mit ZM-Umhüllung und der längskraftschlüssigen
UNIVERSAL TIS-K Verbindung. Der Hangschutt war geeignet um ihn in der
Rohrleitungszone einzubauen. Trotz der erschwerten Bedingungen durch den
Steilhang sowie den parallelen Hochspannungsleitungen konnte der
Rohrleitungsbauer die 912 m lange Problemstrecke innerhalb einer Woche
erfolgreich abschließen. Die Hangleitung wurde von oben nach unten
eingebaut somit konnte die längskraftschlüssige Verbindung stets auf
„Zug“ gehalten werden.
Oberhalb
der Steilstrecke, im flachen Bereich, wurden die duktilen Gussrohre
wie
auch die Formstücke DN 300 mit der UNIVERSAL-NOVO -SIT
Verbindung eingebaut. Diese Verbindung wurde gewählt, um bei
Schnittrohren das Schweißen der Haltewülste zu vermeiden. Durch die
Abwinkelbarkeit der Rohrverbindungen – bis zu 3° - konnte die Leitung
in mehren Abschnitten im Bogen verlegt werden womit Kosten für Formstücke
eingespart wurden. Auch im oberen Streckenabschnitt konnten die Gussrohre
mit ZM-Umhüllung in dem Aushubmaterial gebettet werden.
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| Bauzeit: |
Juni/Juli
2000 |
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